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Häufig gestellte Fragen


FAQ / Frequently Asked Questions

Weihnachtsferien

vom 21. Dez. 2019 bis und mit 06.Jan. 2020

 


Was ist Feinsteinzeug?

Feinsteinzeug wird aus verschiedenen natürlichen Rohstoffen wie Ton, Feldspat und Quarz hergestellt. Durch die besonders feine Mahlung der Rohstoffe und dem hohen Druck bei der Trocken Pressung, sowie dem Brandverfahren, das bei ca. 1350°C in langen Durchlauföfen stattfindet, entsteht eine gesinterte Oberfläche mit weniger als 0.5% Wasseraufnahme. Der Brandprozess bestimmt die Sinterung und verleiht den Platten die typischen Eigenschaften von Widerstandsfähigkeit, Wasserundurchlässigkeit und Frostbeständigkeit.


Was ist glasiertes Steingut?

Glasiertes Steingut ist ein weiterer Keramischer Belag der vorallem Ideal für Wandbeläge ist. Steingut wird zweimal gebrannt, aber bei weniger als 1.200°C, deshalb kommt es beim Brennprozess nicht zum vollständigen Schmelzen der Rohstoffe, so entsteht ein poröser, weicher Scherben der nicht gesintert und somit auch nicht Frostbeständig ist. Das Material ist relativ einfach zu schneiden, brechen und zu verarbeiten. Wir empfehlen Steingutplatten nur als Wandbelag, als Bodenbelag ist es nicht geeignet wegen der mangelnden Rutschfestigkeit und Abriebhärte.


Was ist der Vorteil von Feinsteinzeug gegenüber von anderen Bodenbelägen?

Über dieses Thema könnten wir als begeisterte Keramikplattenfans einen ganzen Roman schreiben, aber um es kurz zu fassen, sagen wir es Ihnen mit Stichwörtern:

Langlebig, Kratzfest, Feuerfest, Lichtecht, Reinigungsfreundlich und pflegeleicht, Hygienisch, Anti Allergisch, säurebeständig (ausser Fluss-u. Blausäuren), Emissionsneutral, Robust und belastbar, Antistatisch, Wärmespeichernd und -leitend,

Passive Raumkühlung im Sommer, Energiesparendes- u. Ökologisches Wohnen.

Aber vorallem unendlich in der Auswahl.


Welche Arten von Feinsteinzeug gibt es?

Die Rohstoffe zur Herstellung des Scherben sind im wesentlichen immer die selben, die Unterschiede sind in den Oberflächen, z. B. liegt der Ursprung in der unglasierten Herstellung, diese ist etwas Schmutzempfindlicher, der Vorteil ist aber, das man kleine Beschädigungen an der Oberfläche praktisch nicht sieht. Dann gibt es die glasierten mit natürlichem Scherben oder mit eingefärbtem Scherben, die Glasuren bestehen aus unterschiedlichen Materialen wie Glas oder Metall, je nach Effekt und Stil den die Platten haben sollen. Weiter gibt es die Teil- oder Vollpolierte Variante, diese werden mechanisch hergestellt, bei der Teilpolierten entsteht eine halb matt, halb glänzende Oberfläche ohne Materialabtrag, bei der Vollpolierten wird ca. 1mm durch das schleifen abgetragen. Die neueste Technik ist der Digitaldruck, durch diese Technik kann man jeden natürlichen Rohstoff wie Holz, Marmor, Granit, Beton oder Zement nachbilden, diese Oberflächen sind genauso resistent und wiederstandfähig wie bei den anderen Verfahren.


Was ist die Rutschfestigkeit?

Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Sicherheit eines Fußbodens von seiner Rutschfestigkeit, dem korrekten Verlegen und der Oberflächenreinigung abhängt. Außerdem sollten bei der Wahl eines Fußbodens der Anwendungsbereich z.B. ob Aussen- oder Innen, Bad- oder Wohnbereich oder aber auch beim Gewerblichen Bereich, der Nutzungszweck berücksichtigt werden.

Die Rutschfestigkeit wird über zwei verschiedene Verfahren bestimmt:

 -Man unterscheidet die Bewertungsgruppen zwischen R9 und R13. Dabei muss eine Prüfperson mit Schutzschuhen auf einer schiefen Ebene stehen und gehen. Als Gleitmittel wird Öl auf die Fläche aufgetragen. Der Neigungswinkel der zu testenden Fläche ist größer, je höher die R- Gruppe ist.

 - Beim Barfußbereich in Bädern und in Reinigungsbereichen von Sportanlagen unterscheidet man zwischen den Gruppen A, B und C. Auch hier wird die Rutschsicherheit mittels einer Prüfperson auf schiefer Ebene ermittelt. Als Gleitmittel wird hier seifenhaltiges Wasser      verwendet.


Was versteht man unter Abrieb?

Die Abriebbeständigkeit (Verschleißgruppe) ist die durch Schleif- und Sandstrahlprüfung ermittelte Widerstandsfähigkeit glasierter Fliesen und Platten. Sie wird vom Hersteller angegeben.

Die Abriebbeständigkeit wird in fünf Abriebgruppen (Klassen) bewertet:

Gruppe I*:für Barfuß- und Hausschuhbereich in Sanitär- und Schlafräumen.

Gruppe II*:für eine leichte Beanspruchung im privaten Wohnbau (außer Küchen, Eingänge, Außenbeläge, Treppen) mit niedriger Begehungsfrequenz und geringer kratzende Verschmutzung mit normalem Schuhwerk

Gruppe III:für mittlere Beanspruchung unter kratzender Verschmutzung mit normalem Schuhwerk, beispielsweise im privaten Wohnbau, auch Dielen, Flure, Balkone (außer Küchen) sowie Beläge des Nichtwohnbaus mit vergleichbarer Beanspruchung wie Hotelzimmer oder Bäder

Gruppe IV:für hohe Beanspruchung bei stärkerer Begehungsfrequenz mit normalem Schuhwerk bei Eingangsbereichen, Terrassen, Küchen, Verkaufs- und Wirtschaftsräumen, Büros, Krankenhäuser, Hotels, Schulen und Verwaltungsgebäude

Gruppe V:für höchste Beanspruchung und Anwendungsbereiche mit sehr starkem Publikumsverkehr in Räumen und auf Flächen, die extrem belastet werden, wie Friseurläden, Bäckereien, Imbissstuben, Eingangshallen für Hotels, Banken, Restaurants oder auch Garagen

* Gruppe I und II werden sozusagen, nicht mehr von unseren Herstellern produziert.


Was ist der Unterschied bei den Kanten?

Die Platten können innerhalb eines Herstellungsprozesses Maßabweichungen haben. Das ist fertigungstechnisch durch das Brennen bedingt und hinzunehmen. Sollte man sich für solche unkalibrierten Platten entscheiden muss man bei der Verlegung der Platten die Fugen 5mm breit lassen um diese Unterschiede zu kaschieren.
Kalibrierte Platten weisen dagegen ein gleiches Maß auf, denn die Platten werden nach der Herstellung vermessen und nach Kaliber sortiert. Solche Feinsteinzeugplatten sind zwar gleichmäßig, aber nicht ganz so scharfkantig wie rektifizierte Boden- oder Wandplatten, man nennt sie auch naturale Kante. Der Vorteil dabei ist, das durch die leicht gerundeten Kanten mögliche Überzähne weniger sichtbar sind, der Nachteil besteht in einer etwas breiteren Fuge da die Kanten in der Regel leicht konisch sind.
Rektifizieren heißt bei Feinsteinzeugplatten eine bestimmte Form der Kantenbearbeitung. Nach der Herstellung werden die Platten durch ein genaues Zuschneiden auf ein exakt gleiches Maß mit 90 Grad Kanten gebracht. Die exakte Maßgenauigkeit der rektifizierten Platten macht eine Verlegung mit sehr schmalen Fugen ca. 2mm möglich.


Was ist der Unterschied zwischen Innen- und Aussenplatten?

Es ist wichtig das alle Platten Flecken- und Säureresistent sind. Eine Platte für den Außenbereich muss aber noch weitere Eigenschaften aufweisen weil sie den Witterungseinflüssen direkt ausgesetzt ist. Für den Außenbereich müssen die Platten frostbeständig sein, wie das Feinsteinzeug ist und eine hohe Rutschfestigkeit aufweisen, min. R11 C. wir empfehlen heute wenn es vom Aufbau her möglich ist die lose Verlegung mit Feinsteinzeug in 20mm Stärke. Weshalb tun wir das, weil wir in der Schweiz sehr hohe Temperaturunterschiede haben die zu Kondenzwasser und Spannungen führen können. Bei viel Regen und plötzlich einsetzender Kälte kann es zu Frostschäden kommen wenn die Abdichtung unter dem Belag, der Kleber oder die Fuge nicht mehr dicht sind. Durch die lose Verlegung auf Split, Splitbeton oder Stelzen kann das Wasser durch die offene Fuge weg.


Was ist eine Grundreinigung und wie pflegt man Keramische Beläge?

Grundreinigung „nach der Verlegung“


Feinsteinzeug

Die Grundreinigung „nach der Verlegung" ist nach Abschluss der Arbeiten zwingend erforderlich.
Die unsachgemäße oder verspätete Entfernung des Zementschleiers, der durch das Ausfugen entsteht kann zu Schmutzflächen führen die später schwierig zu entfernen sind und alle Arten von Schmutz hartnäckig festhalten.
Es ist unerlässlich, diese Rückstände mit Hilfe von wasserverdünnten Säuren aufzulösen und vollständig zu beseitigen, bei polierten Platten ist dies ohne Säuren zu machen. 
Wir empfehlen eine vorherige Testreinigung an einer kleinen Fläche durchzuführen. Im Falle eines positiven Ergebnisses kann dann die Reinigung der Gesamtfläche erfolgen.

Bei der Grundreinigung ist generell zu beachten, das die Fussbodenheizung ausgeschaltet ist, der Boden muss genug vorgenässt sein und darf währen der ganzen Phase nie abtrocknen, nach dem Vorgang muss solange nachgewaschen werden bis alle Reste des Grundreinigers entfernt sind.


Glasierte Wandfliesen

Die Reinigung nach der Verlegung ist von grundlegender Bedeutung für alle nachfolgenden Reinigungs- und Pflegearbeiten: Durch diesen Eingriff werden Verlegerückstände und normaler Baustellenschmutz wie Mörtel, Klebstoffe, Farbe usw. beseitigt. Sobald die Fugenmasse getrocknet ist, muss eine Grundreinigung mit einem neutralen Reinigungsmittel erfolgen, dabei sind die Anweisungen des Herstellers sorgfältig zu befolgen.


Dekore und spezielle Einsätze mit Materialapplikationen und/oder Edelmetallen (Gold - Silber)

Sowohl bei der Reinigung als auch bei der Verlegung ist Vorsicht geboten. Vermeiden Sie unbedingt die Verwendung von scheuernden Reinigungsmitteln oder Werkzeugen, die Kratzer und Beschädigungen der Oberfläche verursachen können. Zur Reinigung empfehlen wir nur weiche Tücher mit heißem Wasser und Alkohol zu verwenden.


Tägliche Reinigung und Pflege

Für die tägliche Reinigung wird die Verwendung eines neutralen Reinigungsmittels empfohlen. Gewerbliche Reinigungsmittel mit Wachsen und Polierzusätzen, die unerwünschte Beschichtungen auf dem Boden hinterlassen können, sollten vermieden werden. Wir raten von der Verwendung von Wachsen, öligen Seifen, Imprägniermitteln und sonstigen Behandlungen (zur Erzielung von wasser- und ölabweisenden Eigenschaften) ab, eine solche Behandlung ist nicht erforderlich. Sollten solche Behandlungen bereits erfolgt sein, müssen diese mit speziellen Produkten und unter Beachtung der Anweisungen des Herstellers vom Boden entfernt werden. Hat sich eine Patina aus Seife, Kalkstein und Schmutz gebildet, muss stattdessen ein saures, in Wasser verdünntes Reinigungsmittel verwendet werden (Hinweise auf dem Produktetikett beachten).Es ist zu beachten, dass Flusssäure (Fluorwasserstoffsäure) (HF) und Derivate die Fliesen irreparabel beschädigen können. Für die normale Reinigung empfehlen wir einen PH-Neutralen Reiniger oder Alkoholreiniger. 


Sind Keramische Beläge Umweltbewusst?

Nachhaltig, da Ressourcenschonend

Der beste Umweltschutz ist der schonende Umgang mit Ressourcen. Fliesen sind sehr ressourcenschonend. Die wichtigsten Rohstoffe zur Herstellung von keramischen Fliesen sind Ton, Sand, Feldspat und Quarzsand. Regionale Rohstoffe, die ohne große Eingriffe in die Natur gewonnen werden. Was aber eine Platte besonders nachhaltig macht, ist ihre lange Lebensdauer. Gute Keramikbeläge insebondere Feinsteinzeug halten Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte. Die Lebenserwartung ist erheblich höher als bei anderen Bodenbelägen.Sollte die Platten doch einmal das Zeitliche segnen, lassen sich keramische Produkte gut recyceln, zum Beispiel als Grundstoff für neue Platten.


Niedriger Energieverbrauch

Wer Fußbodenheizung sagt, sollte Feinsteinzeug sagen. Keramik besitzt eine sehr hohe Speicher- und Wärmeleitfähigkeit, Ideal für Fußbodenheizungen. Eine Fußbodenheizung wärmt nicht nur die Füße, sondern spart Energie ein – dank gleichmäßiger Strahlungswärme. Zwischen 10 bis 20 Prozent weniger Energie wird mit einer modernen Fußbodenheizung verbraucht. Der angenehme Nebeneffekt: Eine Fußbodenheizung in Kombination mit einer Platte schont so auch den Geldbeutel. Fußbodenheizungen sind übrigens ebenfalls gut für Allergiker geeignet, da durch die gleichmäßige Wärmeverteilung weniger Hausstaub aufgewirbelt wird.

 

Geschätze Kunden, sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich einfach an uns, wir beantworten sie gerne!